Satzung der Sporthilfe Unterland e.V.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Sporthilfe Unterland und hat seinen Sitz in Heilbronn. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung führt der Verein den Namen „Sporthilfe Unterland e.V. (Eintragung erfolgte am 4. Okt. 1985 beim Amtsgericht Heilbronn).

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabeordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Unterstützung förderungswürdiger Amateursportler, die überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Die Förderung soll in der Regel nur dann erfolgen, wenn andere allgemein zugängliche Hilfsquellen nicht vorhanden oder nicht ausreichend sind. Der Verein ist politisch und konfessionell ungebunden und selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden. Über die Aufnahme, die schriftlich beantragt werden muß, entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung muß nicht begründet sein. Gegen die Ablehnung ist das Rechtsmittel der Berufung an die Mitgliederversammlung möglich, die dann endgültig entscheidet. Es bleibt dem Vorstand überlassen, ob er wegen der Berufung gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrags eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberuft oder die Sache in die Tagesordnung für die nächste ordentliche Mitgliederversammlung aufnimmt. Die Rechte der Mitgliederversammlung gemäß § 9 Abs. 3 bleiben unberührt.

§ 4 Rechte und Pflichten

Die Mitglieder sind verpflichtet, im Sinne der Satzung aktiv und werbend zu wirken. Die Mitglieder sind zur Zahlung eines Mitgliedbeitrags verpflichtet, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Jedes Mitglied hat das Recht, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Jedes volljährige Mitglied hat das Recht, das aktive und passive Wahlrecht auszuüben. Für alle Mitglieder sind diese Satzung und die Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

a) durch Tod

b) durch Austritt

c) durch Ausschluß

Der Austritt kann nur zum Schluß des Geschäftsjahres mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten erfolgen. Er ist innerhalb der Kündigungsfrist schriftlich dem Vorstand gegenüber zu erklären. Ein Mitglied kann aus wichtigem Grunde aus dem Verein ausgeschlossen werden; wichtige Gründe sind unter anderem:

a) grober oder wiederholter Verstoß gegen die Vereinssatzung, insbesondere Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrags trotz schriftlicher Aufforderung;

b) unehrenhaftes oder vereinsschädigendes Verhalten;

Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand mit sofortiger Wirkung. Das Mitglied soll vorher gehört werden. Der Ausschlußbeschluß ist schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluß kann das Mitglied binnen 6 Wochen nach Bekanntgabe Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen, die dann endgültig entscheidet.

Es bleibt dem Vorstand überlassen, ob er wegen der Berufung gegen die Entscheidung über den Ausschluß eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberuft oder die Sache für die nächste ordentliche Mitgliederversammlung aufnimmt. Die Rechte der Mitgliederversammlung gemäß § 9 Abs. 3 bleiben unberührt.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a) Vorstand

b) Beirat

c) Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

a) dem Vorsitzenden

b) den 2 stellvertretenden Vorsitzenden

c) dem Geschäftsführer

d) dem Schatzmeister

Der Vorsitzende des Vorstands ist i. S. des § 26 BGB alleinvertretungsberechtigt; ein stellvertretender Vorsitzender ist gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertretungsberechtigt. Die Vertretungsberechtigung eines stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied ist im Innenverhältnis auf den Verhinderungsfall des Vorstandsvorsitzenden beschränkt.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zu Neuwahlen im Amt. Ihm obliegt die Führung des Vereins. Die Aufgabenbereiche des Vorstands, insbesondere des Geschäftsführers und des Schatzmeisters, können vom Vorstand in einer Geschäftsordnung festgelegt werden. Ein Schriftführer wird vom Vorstand berufen.

§ 8 Beirat

Der Beirat besteht aus höchstens fünf Personen. Er beschließt gemeinsam mit dem Vorstand über Förderungsmaßnahmen und steht im übrigen dem Vorstand beratend zur Seite.

§ 9 Mitgliederversammlung

Der Vorstand hat mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Geschäftsjahres, die Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einberufung muß mit einer Frist von drei Wochen durch Bekanntmachung unter Angabe der Tagesordnung in der Heilbronner Stimme erfolgen. Anträge müssen schriftlich 14 Tage vor der Versammlung bei dem Vorstand eingereicht sein.

Die Mitgliederversammlung obliegt vor allem

a) die Entgegennahme der Jahresberichte

b) die Entlastung

c) die Wahl der Vorstandsmitglieder

d) die Wahl des Beirats

e) die Festsetzung des Beitrags

f) die Beschlußfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins

g) die Wahl von zwei Kassenprüfern, die nach Ablauf des Berichtsjahres die Kasse prüfen

Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vorstand bei Bedarf einberufen; er muß dies tun, wenn ein Viertel aller Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Zu Satzungsänderungen und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von dreiviertel der Erschienenen erforderlich.

Der Verlauf der Mitgliederversammlung ist in einer Sitzungsniederschrift zu dokumentieren, die vom 1. Vorsitzenden des Vorstands und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 10 Auflösung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins – die Einwilligung des Finanzamtes vorausgesetzt – an die Deutsche Olympische Gesellschaft, Zweigstelle Heilbronn, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Sportförderung zu verwenden hat.

§ 11 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.